Die althochdeutsche Lautverschiebung

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Elder Futhark
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Die althochdeutsche Lautverschiebung

Beitragvon Elder Futhark » 20.04.2017, 01:05

Werte Gemeinde!

Das Deutsche ist sehr eng mit dem Englischen verwandt. Dies kann man einfach dadurch sehen, dass man Wörter mit germanischem Ursprung kompariert. Hierfür müssen Sie allerdings die althochdeutsche Lautverschiebung beachten, sollten Sie wirklich komparable lexikalische Morpheme haben wollen.
Es folgt ein kurzer Artikel über die Lautverschiebung im Althochdeutschen, welche auch aufs Jiddische übergriff.

Die Einheit der westgermanischen Sprachen wurde stark durch die althochdeutsche Lautverschiebung erschüttert, wodurch es Zweifel an der Einheit gab, welche widerlegt werden konnten. Spätestens im 5. Jahrhundert n. Chr. ging sie von den Gebieten der Langobarden, Baiern und Alemannen aus. Sie breitete sich rasch im Norden aus und erreichte im 7. und 8. Jahrhundert auch die Franken.
Germanisch »p«, »t«, »k« wurden in Kombination mit »l«, »r«, »m« und »n«, in gedehnter Stellung und im Wortanlaut affriziert, d. h. zu Affrikaten. Das »p« wurde zu »pf«, das »t« zu »ts«, das k wurde zu »kch« (sowohl mit dem stimmlosen velaren als auch mit dem stimmlosen palatalen Frikativ), auch wenn man sich das heute kaum noch vorstellen kann. Daher heißt es im Deutschen »Pfund«, im Englischen aber »pound«, im Althochdeutschen [tsi:t], im früheren Englischen aber »tide« (was heute noch das Wort für »Gezeiten« ist). In intervokalischer Stellung wurden sie zu stimmlosen Frikativen. Der stimmlose bilabiale Plosiv [IPA: p] wurde zum stimmlosen labiodentalen Frikativ [IPA: f], der stimmlose alveolare Plosiv [IPA: t] zum stimmlosen alveolaren Frikativ [IPA: s], der stimmlose velare Plosiv [IPA: k] zum stimmlosen velaren oder palatalen Frikativ [IPA: x/ç].
In den süddeutschen Mundarten entfaltete sich die Lautverschiebung vollständig, meist folgte das Mitteldeutsche. Im Norddeutschen entfaltete sich die Lautverschiebung nicht, wodurch das Niederdeutsche entstand.
Es folgen Vergleiche mit dem Niederländischen:
2. Lautverschiebung.png
Bildquelle: phkuster.blogspot.com
Es ist zu vermuten, dass der HERR die Kommunikation unter den gottlosen Heiden durch jene Lautverschiebung störte. Deswegen ist eine weitere Lautverschiebung angesichts der zahlreichen Atheisten denkbar und sogar probabel. Sie sollten eine derartige Lautverschiebung – sollten Sie eine bemerken – also umsetzen. Eventualiter wird das Deutsche erneut gespalten – dagegen wehren sollten Sie sich nicht, ist dies doch vom HERRn gewollt.

Es ist schon interessant, welche sprachlichen Bestrafungsmittel der HERR anwendet. Die GÖTTLICHEN Bestrafungen im sprachlichen Bereich sind keineswegs auf die Sprachverwirrung beschränkt.

Kurz und knapp
Elder Futhark
Dann aber will ich den Völkern reine Lippen geben, dass sie alle des HERRN Namen anrufen sollen und ihm einträchtig dienen.
(Zephania 3, 9)
Ich erlaube aber einem Weibe nicht, zu lehren, noch über den Mann zu herrschen, sondern still zu sein, denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva.
(1. Timotheus 2, 12–13)

»Das Christentum hat für alle Lebenslagen und -fragen die Antworten, die menschengerecht sind, […] die eine lebenswerte Zukunft garantieren.«
– Rudolf Gehring, CPÖ-Spitzenkandidat

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